„Heuer will ich mehr Sport machen, heuer will ich mich gesünder ernähren, heuer will ich mir mehr Zeit für mich nehmen, heuer will ich meine Ausbildung beginnen, …“
Wie viele Vorsätze habt ihr heuer aufgestellt?
Wie viele davon habt ihr die Jahre davor schon versucht in die Tat umzusetzen?
Was treibt uns dazu? Woher kommt der Wille mit dem neuen Jahr etwas ändern zu wollen?
Für manche von uns ist es hilfreich neue Gewohnheiten mit einem klaren Start zu verbinden. So können notwendige Vorbereitungen getroffen werden. Die Süßigkeiten oder sonstige Verlockungen können über Weihnachten vernascht, verschenkt oder anders verbraucht werden. Nun steht einem Neustart nichts mehr im Wege, oder?
Mal ehrlich, wie lange halten wir durch ohne …
Anfangs recht tapfer, vielleicht mit der Unterstützung von Familie, Freundinnen und Kolleginnen. Sie bieten uns keine Verlockungen an, bewundern uns für unseren Willen. Doch nach einiger Zeit ebbt diese Unterstützung ab, unsere Vorsätze treten bei unserer Umwelt in den Hintergrund.
Nun ist es an der Zeit uns mit der Motivation auseinander zu setzten. Was bewegt uns dazu, uns mehr zu bewegen, weniger zu naschen, uns mehr Aufmerksamkeit zu schenken?
Diese Frage haben sich unzählige Verhaltensforscher, Motivations-Coaches und Fitness-Trainer gestellt. Die meisten Theorien zeigen, dass es meist Idealbilder der Gesellschaft sind, welche uns antreiben. Wir haben diese Bilder so verinnerlicht, dass wir immer wieder danach streben.
Schön, schlank, erfolgreich, jung, … die Liste lässt sich lange weiter führen.
Unsere inneren Stimmen rufen mit erhobenen Zeigefinger: „sei schneller“, „sei noch perfekter“, „sei konsequenter“, „sei tüchtiger“, „sei anständiger“, „sei ordentlicher“, „sei fleißiger“. Horcht mal in euch hinein, welche mahnende Stimme ruft euch etwas zu?
Diese Stimmen nennen Psychologen und Verhaltensforscher auch innere Antreiber. Sie sind wie Sklaventreiber, immerzu schnalzen sie mit der Peitsche, wir können es nur schwer recht machen.
Die Zeit um die Lebensmitte ist auch eine Zeit der Reife. Wir können zu weisen Frauen reifen. Jetzt können genau diese Sklaventreiber mal genauer betrachtet werden. Sind sie uns nützlich, helfen sie uns, unser Leben zu meistern? Haben sie den Charakter einer guten Freundin, oder eher einer strengen Lehrerin?
In der Entwicklung zur weisen Frau werden wir milder mit unseren Ansprüchen, betrachten die Ideale realistisch und werfen vielleicht so manchen Vorsatz über Bord. Diese Veränderung beginnt mit dem kennenlernen unserer Sklaventreiberinnen in uns. Sie bekommen nun den rechten Platz und unterstützen uns, wo wir sie brauchen. Ansonsten dürfen sie sich zurückziehen und wohlwollend nach dem Rechten sehen.
Doch was heißt das jetzt für unsere Neujahrsvorsätze?
Welche Neujahrsvorsätze? Haben weise Frauen noch Neujahrsvorsätze?
Ja, denn sie sind auch nicht perfekt. Auch weise, reife Frauen versuchen sich immer wieder dem Leben und seinen Herausforderungen anzupassen.
Weise Frauen sind nicht die Schnellsten, sind nicht die Fleißigsten und Tüchtigsten, aber sie erkennen, wenn ihre Sklaventreiberinnen die Macht übernehmen wollen. Wenn sie wieder Vorsätze oder neue Trainingspläne erstellen, sind die Sklaventreiberinnen am Werk. Nun bietet uns die liebevolle Freundin in uns Hilfe an.
Die liebevolle Freundin in uns zeigt uns unsere Ecken und Kanten, die Falten und Rundungen, unsere Stärken und Schwächen, sie bestärkt uns. Mit ihr erkennen wir, wer wir sind und dass wir stolz sein können, ohne perfekt zu sein.
Mit unserer inneren lieben Freundin in Kooperation mit unserer aktivierenden strengen Lehrerin, können wir dem Ziel näher kommen. Unrealistische Neujahrsvorsätze werden so kritisch betrachtet, auf ihre Motivation geprüft und wenn möglich in für uns passende neue Gewohnheiten umgewandelt.
Haben wir uns zum Beispiel den Vorsatz der Gewichtsreduktion genommen, können wir uns fragen, was uns dazu treibt. Sind es die Idealbilder in den Medien – wenn wir nur wollen, können wir alle schlank und rank sein.
Vielleicht ist es auch eine Kleidergröße, welche wir (wieder) erreichen wollen. Mal ehrlich, wir sind älter geworden, unser Stoffwechsel hat sich verändert. Wollen wir wirklich wieder in die Jeans von vor 20 Jahren passen? Wollen wir auch die ganzen anderen Lebensumstände dazu? Früher war alles besser, oder? Nein?
Nun also, was bewegt uns abzunehmen? Wir fühlen uns unwohl in unserem Körper? Vielleicht ist es dann hilfreicher, nicht auf das Gewicht zu achten, sondern auf die Nahrungszusammenstellung? Oder sich moderat! mehr zu bewegen. Ein täglicher Spaziergang, 10mal tief durchatmen an frischer Luft, oder auch mit dem Rad fahren, sind ein leichter durchzuhaltender Vorsatz, als ab sofort 3-mal in der Woche ins Fitnessstudio zugehen. Das Fitnessstudio kann aber am Anfang gut sein um uns zu motivieren, gleichzeitig sollten wir aber in den Alltag übertragbare Bewegung für uns finden. An dem Spaziergang, am Stiegen steigen, am Rad fahren können wir eher festhalten.
Ihr wollt mehr darüber erfahren, Euch in einer Gruppe austauschen und Euch mal richtig in den Mittelpunkt stellen?
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Termine Frühjahr:
Wien
6. – 7. April: Wechseljahre erfahren und genießen, jeweils 9 – 17 Uhr
25. – 26. Mai: Frauentankstelle, jeweils 9 – 17 Uhr
Salzburg
16. – 17. März: Wechseljahre erfahren und genießen, jeweils 9 – 17 Uhr
11. – 12. Mai: Frauentankstelle, jeweils 9 – 17 Uhr
Termine Herbst:
Wien
28. – 29. September: Wechseljahre erfahren und genießen, jeweils 9 – 17 Uhr
9. – 10. November: Frauentankstelle, jeweils 9 – 17 Uhr
Salzburg
12. – 13. Oktober: Wechseljahre erfahren und genießen, jeweils 9 – 17 Uhr
23. – 24. November: Frauentankstelle, jeweils 9 – 17 Uhr
Nun wünschen wir Euch noch viel Freude Euch und Euer Frausein näher kennenzulernen,
bis bald.
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